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Souverän im Bewerbungsgespräch

Bewerbungstraining im Bildungszentrum Kloster Banz

Einer produktiven Tradition folgend fand auch in diesem Schuljahr kurz vor Weihnachten wieder ein Rhetorikseminar für die Schülerinnen und Schüler der 13. Jahrgangsstufe der Max-Grundig-Schule im Bildungszentrum Kloster Banz statt. Bewährter Ausrichter hierbei war der Hausherr des ehemaligen Benediktinerklosters, die Hanns Seidel Stiftung, in deren Auftrag die erfahrene Rhetorik-Trainerin Frau Dr. Wolfgruber den Teilnehmern der Klassen F13IaSb und F13SaTa bei ihren ersten „Gehversuchen“ in der Öffentlichkeitsarbeit respektive Selbstpräsentation zur Seite stand. Ziel hierbei war es, das Kommunikationsverhalten zu verbessern und Redehemmungen abzubauen. Umgesetzt wurde dies im Rahmen zahlreicher Rollenspiele, welche fiktive Bewerbungssituationen im Kontext politischer  Beschäftigungsverhältnisse zum Inhalt hatten. Somit wurden die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage ihres persönlichen politischen Interesses in die Grundlagen des Bewerbungstrainings eingeführt.

Pinnwand mit gesammelten Seminarwünschen

Schon während der Vorstellungsrunde am ersten Seminartag wurden vielfältige Wünsche, Erwartungen und Fragen der Seminaristen an einer Pinnwand gesammelt: Wie trete ich selbstbewusst auf? Darf ich während eines Vorstellungsgesprächs Schwächen offenbaren? Wie kann ich meine Nervosität lindern? Wie formuliere ich treffend?

Aufbauend auf diesen und weiteren Fragestellungen ging es dann an die Vorbereitung des ersten Rollenspiels. Zu gestalten war ein Bewerbungsschreiben für eine Stelle als studentische Hilfskraft in einem Abgeordnetenbüro, wobei die politische Ausrichtung frei wählbar war. Anhand einer konkreten Stellenausschreibung, einer Musterbewerbung sowie eines Leitfadens zum Aufbau eines Bewerbungsschreibens verfasste jeder Teilnehmer seine persönlichen Unterlagen. Diese bildeten dann die Grundlage für ein sogenanntes Speed-Dating, bei welchem zwei Personaler einem Bewerber gegenüber saßen und in einer etwa fünfminütigen Sequenz ein Bewerbungsgespräch führten. Bei der Durchführung dieses Rollenspiels profitierte der Teilnehmerkreis von den exzellenten räumlichen und technischen Bedingungen des Bildungszentrums. Aus verschiedenen Kameraperspektiven waren so Videoaufnahmen möglich, welche im Anschluss unter fachkundiger Anleitung der Referentin ausgewertet und besprochen wurden. Sich selber im Gespräch zu sehen bot den Teilnehmern unter anderem die Gelegenheit, über die eigene Körpersprache zu reflektieren. Unterstützt wurde diese Seminarphase, welche sich bis in den Abend des zweiten Seminartags erstreckte, durch theoretischen Input zum nonverbalen Verhalten. Ferner bot das Rollenspiel die Möglichkeit, auch die Perspektive des Interviewers zu beleuchten, wodurch die Teilnehmer Rückschlüsse auf die Erwartungen, welche einem Bewerbungsgespräch zugrunde liegen, ziehen konnten.

Der dritte und letzte Seminartag war dann dem „Pitch Elevator“ vorbehalten. Bei dieser Übungsform geht man davon aus, dass ein Bewerber nach einem Bewerbungsgespräch im Aufzug „zufällig“ auf einen in Verantwortung stehenden Mitarbeiter der Personalabteilung trifft. Während der simulierten gemeinsamen Aufzugfahrt hat er nun eine Minute Zeit, um einen bleibenden positiven Eindruck zu hinterlassen und so die Entscheidung der Personaler zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Auch diesem Rollenspiel ging eine angeleitete Vorbereitungsphase voraus, welche dann im „Elevator“ mündete - Videoaufnahmen inklusive. Angeleitet durch Beobachtungsbögen folgten die Teilnehmer gebannt den Versuchen ihrer Mitseminaristen, sich im kurzen Gespräch auf engem Raum als optimale Wahl zu präsentieren. Manch einer überraschte hier durch großes Improvisationsgeschick und insgesamt profitierten alle von der jeweils im Anschluss stattfindenden individuellen Nachbesprechung.

Die konstruktive Atmosphäre der gesamten Veranstaltung wurde wie auch in den Jahren zuvor durch das ausgesprochen gastfreundliche Ambiente des Veranstaltungsortes unterstützt. Untergebracht in gemütlichen, zu Gästezimmern umgebauten Klosterzellen war für das leibliche Wohl aller Teilnehmer bestens gesorgt. Morgens und abends stand ein reichhaltiges Buffet bereit, während mittags die zuvor gewählten Speisen am Tisch serviert wurden. Von diesem konnte man zudem durch die Fenster den Blick durch den Gottesgarten am Obermain schweifen lassen, wie die Region rund um das Kloster Banz genannt wird. Unterbrochen wurden die ausgedehnten Seminarphasen zudem durch zwei Kaffepausen, während der auch Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen gegeben war. Aber auch am Abend standen mit Bierstübla, Schwimmbad und Kegelbahn zahlreiche Möglichkeiten zum geselligen Beisammensein zur Verfügung, wovon viele  Schüler regen Gebrauch machten.

Insgesamt stellte der Aufenthalt im Bildungszentrum Kloster Banz wieder eine gute außerschulische Ergänzung zum Lernort Schule dar. Die Teilnehmer profitierten nicht nur von kompakten und professionell aufbereiteten Lernmaterialien, sondern vor allem auch von den aktivierenden Lernformen und den individuellen Rückmeldungen. Unser Dank geht deshalb neben der Hanns Seidel Stiftung vor allem an die Referentin Frau Dr. Wolfgruber, welche - auch angesichts einiger bedauerlicher Lebensmittelunverträglichkeiten unter den Seminarteilnehmern -  mit ihrer ruhigen und umsichtigen Art einfühlsam auf die Gruppen einging.