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Projektgruppe Vision-Ing21 - Starker Auftritt im TECHNIKLAND

Erfolg der Zusammenarbeit von Fachunterricht und Werkstattausbildung an der MGS Fürth

Im Museum für Industriekultur wurde der technischen Projektgruppe der Max-Grundig-Schule die Ehre zuteil, vor illustren Gästen aus Politik und Wissenschaft ihren Gewinnerbeitrag SEBBI vorzustellen.

Am 21. Januar 2020 war das Untergeschoss des Museums für Industriekultur Schauplatz einer ganz besonderen Veranstaltung.

Eingeladen hatte die Initiative ,,TECHNIKLAND - staunen @ lernen ©", in welcher u.a. die Projektpartner ,,Museen der Stadt Nürnberg" und der ,,Förderkreis Ingenieurstudium e.V." zusammengeschlossen sind. Umgeben von zahlreichen Exponaten der jüngeren und älteren Industriegeschichte fanden sich gut 150 Besucher ein, unter ihnen auch der Oberbürgermeister Ulrich Maly sowie zahlreiche Nürnberger Stadträte und Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Im Mittelpunkt stand dabei der Vortrag des renommierten Forschers Prof. Dr. Wasserscheid, welcher als Direktor des Helmholtz-Instituts für Erneuerbare Energien und Lehrstuhlinhaber für Chemische Reaktionstechnik an der FAU einen Einblick in die Möglichkeiten von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft gab.

Nach seinem anregenden Vortrag war es dann an den Schülern der Max-Grundig-Schule, die Aufmerksamkeit des Publikums auf ihren Wettbewerbsbeitrag zum Schülerwettbewerb Vision-Ing21 zu lenken. Bereits im vergangenen Schuljahr 2018/19 hatten neun Schüler der Klasse F11Ta gemeinsam mit Auszubildenden der Firma Continental eine neuartige Warn- und Hinweiseinrichtung für Fahrräder entwickelt. Mittels dieser wird über einen Sensor vollautomatisch der Abstand eines überholenden Kraftfahrzeugs gemessen und den Verkehrsteilnehmern über ein Lichtsignal Rückmeldung zur Qualität des Überholvorgangs gegeben. Wird dabei der Mindestabstand von 1,5 m unterschritten, leuchtet vorne am Fahrrad ein trauriger gelber Smiley, so dass der Fahrer über seinen Rückspiegel auf sein Fehlverhalten hingewiesen wird.  Hat der Fahrzeuglenker genug Seitenabstand eingehalten, wird er mit einem grünen lachenden Smiley belohnt. Zudem weist ein digitaler Pfeil den rückwärtigen Verkehr darauf hin, beim Überholen genug Abstand zu halten.

Mit diesem Beitrag hatte die Projektgruppe unter der fachkundigen Anleitung ihres Projektlehrers Herrn Renau beim Finale im Juli 2019 auf dem Campus der Technischen Fakultät der FAU in Erlangen den Innovationspreis des ,,Vereins Deutscher Ingenieure" (VDI) gewonnen. Mit dieser Prämierung in der Tasche durften die Fürther Schüler in der Folge das von ihnen SEBBI (Sensor Based Bike) getaufte Projekt auch auf der internationalen Fachmesse für Erfinder IENA im Herbst 2019 in Nürnberg präsentieren, wo sie prompt eine Silbermedaille errangen. Nicht zuletzt lag dies wohl an der stabilen und soliden Ausführung des in den Werkstätten der MGS entstandenen Modells, welches unter der fachkundigen Anleitung der Elektro- und Metallwerkstattmeister Herrn Iberl und Herrn Eidenhard gefertigt wurde.

Genau an diesem Modell demonstrierten die Schüler der letztjährigen Projektgruppe auch die Funktionsweise ihrer Apparatur sowohl in theoretischer wie praktischer Hinsicht im Museum für Industriekultur. Das angetane Publikum bekam einen lebendigen Einblick von den Möglichkeiten, die Sicherheit von Fahrradfahrern in Zukunft noch weiter zu erhöhen.  Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), welcher in die Projektentwicklung eingebunden war, hält die Apparatur für sehr sinnvoll und praxistauglich. Nun fehlt eigentlich nur noch eine interessierte Partnerfirma, welche diese Entwicklung in Serie bringen möchte. Vielleicht sehen wir den SEBBI also in Zukunft auch auf unseren Straßen - zu unserer aller Vorteil.