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"Der Glubb" an der MGS

Mitte Mai 2019 erhielten die Klassen B10Va und F11Ic Besuch von Katharina Fritsch (Leitung Unternehmenskommunikation & CSR des 1. FCN), Bernd Siegler (Vereinshistoriker des 1. FCN) und Andreas König (Fanbetreuung und PR beim 1. FCN). Der Anlass war

die Vorstellung der Biographie des einst sehr erfolgreichen Trainers des 1. FCN. Sein Name: Jenö Konrad. Doch wer war Jenö Konrad? Geboren wurde der ungarische Fußballer am 13. August 1894 in Palanka (damals Österreich-Ungarn). Bereits als 17-Jähriger feierte er große Erfolge in der ersten Mannschaft des MTK-Budapest als Stürmer, in der wohl damals besten europäischen Vereinsmannschaft der 1920er Jahre und machte Karriere als Fußballer. Nach seiner Karriere, welche er wegen einer Meniskusverletzung aufgeben musste, arbeitete er als Trainer – auch beim FCN. Dabei war er beim Club sehr erfolgreich und beliebt. Doch im Jahr 1932 initiierte die antisemitische Wochenzeitung „Der Stürmer“ eine Hetzkampagne gegen den jüdischen Trainer Jenö Konrad. Dieser zögerte nicht lange, wollte sich die Schmach nicht gefallen lassen und verließ gemeinsam mit seiner Familie Nürnberg über Nacht, noch bevor in Deutschland die NSDAP die Macht übernahm. Sein Weg führte durch verschiedene europäische Orte (Wien, Brünn, Triest, Budapest, Lille und Lissabon) nach New York, wo die Familie letztendlich Schutz vor den Nazis fand. Fußball konnte er dort aber nicht mehr betreiben. Die Vorstellung seiner Biografie hat uns dabei gepackt und uns die Wichtigkeit von Werten, wie sie im heutigen Grundgesetz festgeschrieben sind, vermittelt sowie uns verdeutlicht, dass auch wir stets ein klares Zeichen gegen Hass, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus setzen müssen. Zugleich wurde uns bewusst, wie schwer sich im Nachkriegsdeutschland die Vereine – ebenso wie die gesamte Gesellschaft taten – ihre Geschichte aufzuarbeiten. Umso erfreulicher ist es, dass der Club heute offen mit seiner Geschichte umgeht, sich dieser stellt. Die Initialzündung hierfür lieferten engagierte Fans. Dies zeigt: Jeder kann etwas bewirken und wir dürfen nie nachlassen, uns unserer Geschichte zu stellen und davon ausgehend Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Ein Beitrag der Klasse B10Va