Das Müllprojekt der 12 Ta  Es (be)trifft ....... Dich (LOGO des Projektes) In den Klassen stehen zwar deutlich gekennzeichnete Behälter für Papier, Wertstoffe und Restmüll, ein kurzer Blick in die Behälter zeigte allerdings, wie wenig auf die Kennzeichnung geachtet wurde. Das unbefriedigende Mülltrennverhalten der Mitschüler sollte durch ein Projekt der Klasse 12Ta verbessert werden.
In 6 Gruppen zu jeweils ca. 5 Schülerinnen und Schülern wurde die Arbeit aufgenommen.
Das gemeinsame Ziel war: - Die Bereitschaft zur Mülltrennung bei den Mitschülern fördern
- Mülltrennung an der Schule überarbeiten und verbessern
- Neue Recyclingwege erschließen
Die Ergebnisse der Gruppenarbeit wurden in Form von Präsentationen an die Mitschüler weitergegeben. Anschließend wurden eine „Aufklärungskampagne“ in Form von Ausstellungen in der Aula durchgeführt

sowie ein deutlicher Hinweis zur Mülltrennung an den Sammelbehältern in der Schule angebracht. 
Gruppe 1: SchulmüllerfassungDurch eine Umfragen in den Klassen sowie Kontrollen in den Klassenzimmern wurden von dieser Gruppe die Schulmüllmenge und das Trennverhalten erfasst. Das erwartete schlechte Ergebnis bezüglich des Trennverhaltens bestätigte sich leider. So zeigte sich, dass die Trennung in die einzelnen Müllbehälter meist gar nicht durchgeführt wurde. Auf Grund des ermittelten Zustandes wurden erste Lösungsansätze diskutiert. Da bei den Schülern häufig die Meinung herrscht, dass eine Mülltrennung in der Schule sinnlos ist, da später sowieso alles wieder zusammengeschüttet wird, beschäftigten sich verschiedene Gruppen mit dem Weg und der Wiederverwendung der Wertstoffe. Gruppe 2: AltpapierNach der Festlegung, was zum Altpapier gehört und was nicht, wurde der Papierverbrauch in Deutschland und weltweit ermittelt. Der Weg des Altpapiers der Schule wurde bei einem Besuch der Recyclingfirma ROPA im Hafengelände verfolgt. Schließlich zeigte ein stofflicher und energetischer Vergleich beim Herstellungsprozess den Vorteil von Recyclingpapier gegenüber von Neupapier. Den Schluss bildeten Tipps rund um das Papier. Gruppe 3: MetallDie Gruppe setzte sich zunächst mit dem Rohstoff- und Energieeinsatz bei der Weißblech und Aluminiumproduktion auseinander und verfolgte den Weg der Recyclingverfahren. Schließlich wurden auch noch neue Recyclingverfahren, die erprobt werden, vorgestellt. Gruppe 4: WertstoffeDie Gruppe ermittelte zunächst welche Stoffe zu den Wertstoffen zählen, wie groß die Menge der Wertstoffe in Fürth ist und wie diese Stoffe bei der Firma ROPA getrennt werden. Außerdem wurde die Entwicklung der Wertstofferfassung in Fürth und die wichtigen Adressen vorgestellt. Gruppe 5: RestmüllDie fünf Schülerinnen untersuchten zunächst das Restmüllaufkommen der Stadt Fürth und das Entsorgungsverfahren in den letzten Jahren. Anschließend organisierten sie eine Mitfahrt bei einer Mülltour. Den Schluss bildete eine Beschreibung der neuen Müllverbrennungsanlage in Nürnberg. Gruppe 6: Erfassung neuer Wertstoffe in der SchuleZunächst wurde noch einmal eine Bestandsaufnahme über die bereits bestehenden Wertstofferfassungen in der Schule durchgeführt. Aufgabe war es dann, einen Sammelbehälter für CDs zu bauen und für das Sammeln von CDs an der Schule zu werben. Dazu konstruierten die Schüler einen Behälter und bauten ihn schließlich in der schuleigenen Werkstatt zusammen. Auf einer Plakatwand in der Aula wurde schließlich für das Sammeln von CDs geworben.
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